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Funktion

Die Funktion eines Druckminderers beruht auf dem Gleichgewicht der auf beiden Seiten der Regelmembran wirkenden Kräfte (siehe Bild 2). Ist zum Beispiel die Kraft der Stellfeder Fst größer als die Gegenkraft des Entnahmedruckes Fpa, wird der Regelschieber von der Membrane weiter geöffnet. Dadurch erhöht sich der Gasdurchfluß solange, bis der Entnahmedruck pa eine Druckkraft Fpa bewirkt, die mit der Federkraft Fst wieder im Gleichgewicht steht.


Wird eine der am Gleichgewicht beteiligten Kräfte verändert, z.B. die Kraft der Stellfeder über eine Drehung des Handrades, so folgt daraus zwangsläufig die Einstellung eines neuen Gleichgewichtes, das auch eine Veränderung des ursprünglich eingestellten Entnahmedruckes bewirkt. Daraus resultiert eine charakteristische Eigenschaft von Druckminderern, nämlich das Ansteigen des Hinterdrucks (um ca. 0,5 - 2 bar) bei abnehmendem Vordruck (Flaschendruck).

Diese Eigenschaft ist für jeden Druckminderer in Form der "dynamischen Entspannungskurve" dargestelt. Zweistufige Druckminderer regeln den Hinterdruck unabhängig vom Vordruck.



Kontakt

Christian Leibetseder, Dipl.Ing. (FH) / Technischer Verkauf, Fachbereich Spezialgase
4651 Stadl-Paura, Waschenbergerstraße 13
Telefon +43.(0)664.80.4273-1438, Fax +43.(0)50.4273-701438
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