BrennschneidenBeim Brennschneiden wird der Werkstoff durch die
Heizflamme auf Zündtemperatur erwärmt und dann im
Schneidsauerstoffstrahl verbrannt. Wird der Brenner relativ zum
Werkstück bewegt, bildet sich die Schnittfuge.
Der Schneidsauerstoff ( Reinheit mindestens 99,5
%) reagiert mit dem erwärmten Werkstoff nur, wenn die Zündtemperatur
des Werkstoffes unterhalb der Schmelztemperatur liegt. Die Höhe der
Zündtemperatur ist im wesentlichen abhängig von den
Legierungsbestandteilen des Werkstoffes.
Allgemeine Baustähle mit einen Kohlenstoffgehalt von bis ca. 0,3 % sind gut brennschneidbar.
Im besonderen Fällen muß vorgewärmt werden, um
Rissbildung oder Aufhärtung an der Schnittfläche zu vermeiden. Bei
bedingt schneidbaren Werkstoffen kommen auch Sonderverfahren, wie z.B.
das Metall-Pulver-Brennschneiden zum Einsatz.
KontaktRobert Bern, Ing. / Technischer Verkauf, Fachbereich Schweißtechnik A-2492 Eggendorf, Carl von Linde-Gasse 1 Telefon +43.(0)664.80.4273-3434, Fax +43.(0)50.4273-703434
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