FlammhärtenDas Flammhärten von Werkstücken aus Eisenwerkstoffen dient zur
vorbeugenenden Behandlung gegen Verschleiss. Insbesondere bei
Antriebselementen, wie Zahnrädern oder Kugellaufringen, erhöht sich die
Erhaltung und Laufzeit um ein Mehrfaches. Die Erzeugung der
Härteschicht geschieht durch örtlich begrenztes Erwärmen und
Abschrecken von Oberflächen - also ohne nachteilige Beeinflussung des
Kerns.
Flammhärten eignet sich besonders in der maschinellen Einzel- und
Serienfertigung. Die hohe Leistung der Acetylen-Sauerstoff-Flamme
erwärmt die Werkstückrandschichten so schnell, dass ein scharf
ausgeprägter Wärmestau entsteht, ohne dass die Wärme in tiefere
Schichten eindringt. Das sofort anschließende Abschrecken leitet die
eingebrachte Wärme ab.
Die Formgenauigkeit und mechanischen Eigenschaften des Werkstückes
verändern sich nicht, weil der Werkstoff unter der erzeugten
Härteschicht an den Gefügeumwandlungsvorgängen nicht teilnimmt.
KontaktRobert Bern, Ing. / Technischer Verkauf, Fachbereich Schweißtechnik A-2492 Eggendorf, Carl von Linde-Gasse 1 Telefon +43.(0)664.80.4273-3434, Fax +43.(0)50.4273-703434
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