FlammwärmenUnter Flammwärmen versteht man das örtliche Erwärmen
zur Warmformgebung, z.B. zum Biegen von Rohren, zum Aushalsen von
Verteilern, zum Kümpeln von Behälterböden oder zum Vor- und Nachwärmen
beim Schweißen und Brennschneiden.
Für die Wärmeverfahren sind sowohl normale
Schweißbrenner als auch speziell entwickelte
Hochleistungs-Brenngas-Sauerstoff-Brenner im Einsatz.
Die Verwendung von Hochleistungs-Wämebrennern
empfiehlt sich vor allem zum Einbringen großer Wärmemengen möglichst
schnell und konzentriert in das betreffende Werkstück.

Die weiche Acetylen-Luft-Flamme wirkt schonender als
die Acetylen-Sauerstoff-Flamme. Das ist von Bedeutung, wenn die Flamme
mit reinem Sauerstoff zu heiß für Werkstoff oder Lot ist. Auch hier ist
Acetylen anderen Brenngas-Luft- Gemischen überlegen, die
Flammentemperatur liegt bei 2325 °C, die Zündgeschwindigkeit beträgt
150 cm/s. Bei der Mischung Acetylen zu Luft kommt man auf das günstige
Verhältnis von 1:9. Für die Zumischung benutzt man im zwei wesentlichen
Brenner-Systeme: den luftansaugenden Brenner (er arbeitet nach dem
Bunsen-Prinzip) und den Acetylen-Druckluft-Brenner, der das Acetylen
mit der Druckluft ansaugt.
KontaktRobert Bern, Ing. / Technischer Verkauf, Fachbereich Schweißtechnik A-2492 Eggendorf, Carl von Linde-Gasse 1 Telefon +43.(0)664.80.4273-3434, Fax +43.(0)50.4273-703434
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