Lichtbogen
Ein elektrischer Lichtbogen liefert die Energie welche für die Schutzgasschweißverfahren MIG, MAG, WIG und Plasmaschweißen notwendig sind.
Das Fahrwerk und die wesentlichen Karrosserieteile eines Autos, die Schweißverbindungen in schweren Stahlkonstruktionen und Transportsystemen werden oft über hochproduktive MIG-, MAG-Schweißverfahren zusammengefügt. WIG-Schweißen wird dagegen vor allem für Werkstoffkombinationen und das Schweißen dünner Werkstücke eingesetzt.
Plasmaschweißen ist das bevorzugte Verfahren, wenn eine hohe Energiedichte gefordert wird, z.B. bei dicken Querschnitten. Es kann aber auch für dünnere Werkstoffe verwendet werden, und zwar als Mikroplasma. Plasmaschweißen basiert auf einem dem WIG-Verfahren ähnlichen Prinzip, allerdings mit einer höheren Energiedichte, da der Lichtbogen durch eine konvergente Düse geführt wird.
Bei allen Lichtbogenprozessen müssen die Elektrode, das Schmelzbad und die wärmebeeinflußte Zone vor Reaktionen mit der Umgebungsluft geschützt werden. Das Schutzgas wird über die Schweißdüsen zugeführt und schützt die Elektrode und das Schmelzbad. Die wärmebeeinflußten Zonen und die Nahtwurzelseite erfordern zusätzliche Schutzvorrichtungen.
Der Lichtbogen erzeugt UV-Strahlung. Das kann gefährlich sein, wenn der Benutzer des Schweißgeräts nicht ausreichend über die Anlage informiert ist. Entsprechende Schutzkleidung und Augenschutz sind unbedingt erforderlich.
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KontaktRobert Bern, Ing. / Technischer Verkauf, Fachbereich Schweißtechnik A-2492 Eggendorf, Carl von Linde-Gasse 1 Telefon +43.(0)664.80.4273-3434, Fax +43.(0)50.4273-703434
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