PlasmaschweißenÄhnlich wie beim WIG - Schweißen bildet sich auch beim Plasmaschweißen ein Lichtbogen zwischen einer nicht abschmelzenden Wolframelektrode und dem Grundwerkstoff.
Im Gegensatz zum WIG - Schweißen wird der Lichtbogen hier aber durch die Schweißbrenner-Konstruktion (wassergekühlte Kupferdüse) gebündelt, was eine vergleichsweise höhere Leistungsdichte bewirkt.
Das Plasma-Verbindungsschweißen wird in drei Verfahrensvarianten eingesetzt:
- Mikroplasma - Schweißen für dünne und dünnste Blechdicken - ab ca. 0,1mm bei Stromstärken ab ca. 0,3A
- Durchdrücktechnik für Blechdicken von 1 - 3 mm
- Stichlochplasma - Schweißen für größere Wanddicken bis ca. 8 mm in einer Lage - darüberhinaus mehrlagig
Beim Plasma-Schweißen werden immer zwei Schutzgase benötigt:
- Plasmagas (Zentrumsgas), vorwiegend Argon teilweise mit Wasserstoff- oder Heliumzusätzen
- Schutzgas (Außengas), das Zumisch - Komponenten zu Argon aufweisen kann, z.B.: Wasserstoff für CrNi-Stahl, Nickelwerkstoffe oder Helium für das Schweißen von Aluminium oder Al-Legierungen, Titan und Kupferwerkstoffen
KontaktRobert Bern, Ing. / Technischer Verkauf, Fachbereich Schweißtechnik A-2492 Eggendorf, Carl von Linde-Gasse 1 Telefon +43.(0)664.80.4273-3434, Fax +43.(0)50.4273-703434
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