RückgewinnungRückgewinnung - Rückgewinnungskessel: TOMLOX
Mit TOMLOX wird durch die Reduktion von
Abgasvolumen und toter Last (dead load) im unteren Kesselabschnitt die
Verbrennung beschleunigt.
Diese neue preisgünstige Technologie wurde in der
Stora Enso Norrsundet Fabrik in Schweden installiert und ein Jahr lang
getestet.
Dies sind die Vorteile:
- Erhöhte Laugenverbrennungs- und damit Produktionskapazität
- Längere Laufzeit zwischen den Spülungen - trotz höherer Kapazität.
- Höhere thermische Wirksamkeit aufgrund niedrigerer Rauchgasmengen und Luftüberschuss.
- Bessere Wärmeübertragung im Feuerraum und niedrigere Temperatur der Rauchgase aufgrund erhöhter Emissionsfähigkeit.
Rückgewinnung - Kalkofen
Sauerstoffzugabe zur Erhöhung der Kalkofen-Kapazität
Sauerstoff wird seit einigen Jahren in vielen Kalköfen in den
Zellstoff-Fabriken verwendet, um die Kapazität zu erhöhen und
Brennstoffe zu sparen.
Diese Technologie findet auch Anwendung in Zementöfen und ähnlichen Installationen.
Linde Gas hat weltweit umfassende Erfahrung mit diesen Öfen und den jeweiligen Verbrennungverfahren.
Es ergeben sich folgende Vorteile:
- erhöhte Kapazität (bis zu 30 %)
- reduzierter Brennstoffverbrauch (Öl, Erdgas, usw.)
- reduzierter Energieverbrauch
- niedriges Risiko von Schwefelwasserstoff
Diese Technologie zur Erhöhung der
Kalkofen-Kapazität mittels Zugabe von Sauerstoff erfordert nur geringe
Investitionskosten, und es handelt sich hauptsächlich um variable
Kosten.
Rückgewinnung - Tallöl-Rückgewinnung
Die Absäuerung von Seife mit Kohlendioxid
Rohtallöl (CTO) wird aus Seife durch Reaktion mit
Schwefelsäure erzeugt. Abhängig von der Qualität der Seife liegt der
Verbrauch an Schwefelsäure in der Regel bei ca. 200 kg/Tonne - ein
wesentlicher Teil des Gesamt-Schwefel-Bedarfes einer modernen
Sulfatzellstofffabrik.
Durch die Zugabe von Kohlendioxid kann die
Natrium/Schwefel-Bilanz gezielt gesteuert werden und eine
Schwefelreduktion von 30 -50% erreicht werden.
Dieses Vorbehandlungsverfahren kann für Batch- oder
kontinuierliche Fahrweise ausgelegt werden und wird durch das
bestehende Steuerungssystem betrieben.
Vorteile:
- einfache Prozessgestaltung
- Verwendung (Ausnützung) der bestehenden Anlagenteile
- niedrige Investitionskosten
Rückgewinnung - Weißlaugenoxidation
Teiloxidierte Weißlauge
Bei der Oxidierung der Weißlauge kann Sauerstoff allein oder als Zusatz
zur Luft verwendet werden. Damit können die bestehenden Einrichtungen
genutzt und eine erhöhte Kapazität erreicht werden, ohne dass hohe
Investitionskosten anfallen.
Die Vorteile, die durch Zugabe von Sauerstoff bei bestehenden Oxidierungseinrichtungen entstehen, sind:
- erhöhte Kapazität der Anlage
- Verwendung der bestehenden Einrichtungen
- niedrige Investitionskosten
- einfache Installation
KontaktHerbert Mair, Ing. / Technischer Verkauf, Fachbereich Zellstoff/Papier A-4651 Stadl-Paura, Waschenbergerstraße 13 Telefon +43.(0)664.80.4273-1433, Fax +43.(0)50.4273-1403
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